zwei666.de

Autor und Idee

Ich bin seit acht Jahren freier Journalist (mit einer Unterbrechung zwischen 2003 und 2005) und Texter. Mit etwa 500 Veröffentlichungen liegt mein Fokus auf allgemeinen Lokalreportagen und Kulturberichten in und um Ostwestfalen. Neben dem Schreiben liegt mein Fokus auf Fotografie, seit längerem auch dem Internet. Ich habe verschiedene Betriebe im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und in einigen Fällen auch deren Webauftritt gestaltet. Als technischer Übersetzer unterstütze ich Betriebe in OWL bei der Übertragung ihrer technischen Anleitungen. Seit fünf Jahren betreue ich in einem Paderborner Unternehmen Ausbildungsprojekte: Ich arbeite mit jungen Bewerbern, leite Seminare, stehe in Kontakt zu Betrieben, Politikern und Presse. Ich akquiriere Ausbildungsplätze, vermittle und qualifiziere Bewerber und stehe als Ansprechpartner zum Thema Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Zwischen 2004 und 2007 half ich zudem dann und wann abends im Paderborner Antiquariat von Lothar Wengerzink aus, der leider in eben diesem Jahr 2007 verstarb und einen Friedhof der vergessenen Bücher hinterließ. Ein halbes Jahr als Buchhändler einer großen Buchhandelskette sollte ebenfalls erwähnt werden (2005).

Erst mit 16 Jahren entdeckte ich die Liebe zur Literatur. Vor Allem die latein- und nordamerikanische hat es mir dabei angetan. Ich würde mich als exzessiv haptisch ausgeprägten Bibliophilen bezeichnen. Aufwendig gestaltete Buchausgaben versüßen mir den tristen Alltag. Meine Sammlung umfasst bisher schüchterne 700 Bände, doch sie wächst, stetig.  Seit 2006 arbeite ich an einem Roman, den ich diesen Winter (2009) abschließen werde. Ebenso mein Studium der Literaturwissenschaften, um im nächsten Jahr zu sehen, wohin mein Weg mich führt. Im Internet schreibe ich seit vier Jahren einen anonymen Blog, mein öffentlicher Blog zeilenschinder.net ist im vergangenen Jahr online gegangen, spielt sich jedoch bisher eher im privaten Umfeld ab. Fast vergessen: Ich bin 26 Jahre alt.

Zum Projekt zwei666.de:

1. Dies ist ein Privatprojekt: Ich bin ein privater Seitenbetreiber und führe diese Seite einzig aus Interesse an 2666 und weil mich das Zusammenspiel von Internet und Literatur begeistert und ich denke, dass die Möglichkeiten in diesem Bereich in den vergangenen Jahren noch lange nicht erschöpft wurden. Die Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten, die ähnliche Interessen verfolgen, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ich designe, organisiere und gestalte das Internetangebot genau so, dass es mir gefiele, entdeckte ich es durch Zufall im Web. Das hier kein Profi am Werk ist, bedeutet jedoch auch, dass es manchmal zu unerwartetem Sand im Getriebe der Seite kommen könnte, ich bitte mir das ihm vorraus nachzusehen, letztlich betreibe ich zwei666.de nur in meiner freien Zeit, neben Uni, Nebenjobs und freier Journalistentätigkeit. Alle Kosten für Domain und Webspace trage ich selbst.

2. Ich bin nicht vom Hanser Verlag beauftragt worden, diese Seite zu gestalten. Ich habe in diesem Sommer mit Begeisterung an infinitesummer.org teilgenommen. Seit Beginn des Jahres las ich zudem hier und dort Artikel über 2666 und als ich erfuhr, dass die deutsche Übersetzung am 7. September erscheinen wird, begann ich mit der Planung dieses Projektes nach amerikanischem Vorbild. Als ich dann von unendlicherspass.de erfuhr und auch dort begeistert (aktiv und passiv) an den Diskussionen teilnahm (und noch teilnehme), bestärkte mich das in meinem Vorhaben, da ich der Meinung bin, dass 2666 ähnlich große Aufmerksamkeit zu Teil werden sollte, wie Infinite Jest. Ich trat mit dem Hanser Verlag in Kontakt, um sicher zu gehen, dass dieser keinen ähnlichen Internetauftritt plant. Der Verlag, recht angetan von der Idee, bot mir daraufhin an, mich mit einem Leseexemplar und ein paar Broschüren und Postern zur Verlosung auf der Webseite zu unterstützen, die ich natürlich dankend annahm (Verlosung in der nächsten Woche). Zudem versucht man beim Verlag derzeit, für mich Kontakte zu Personen aus dem Verlagsumfeld herzustellen, die vielleicht Interesse haben, regelmäßig beizutragen (meine Hoffnung ruht besonders auf Übersetzer Christian Hansen, der meiner Meinung nach eine große Bereicherung wäre). Auch dieses Angebot nehme ich dankend an. So viel zu meinem (übrigens sehr netten) Kontakt zum Hanser Verlag.